„Die Fremde“ unter den letzten Drei für Lux-Filmpreis
Die deutsche Produktion „Die Fremde“ von Feo Aladag hat es in die letzte Runde um den Lux-Filmpreis 2010 geschafft. Im Finale stehen außerdem noch „Akadimia Platonos“ (Deutschland/Griechenland) von Filippos Tsitos und „Illégal“ von Olivier Masset-Depasse (Belgien). Das gab das Europäische Parlament heute bei einer Pressekonferenz der "Venedig-Tage"-Sektion der Internationalen Filmfestspiele Venedig bekannt.
Vom 26. Oktober bis 19. November werden die Filme im Europäischen Parlament in Brüssel zu sehen sein. Die Europa-Abgeordneten werden dann den Gewinnerfilm wählen. Die Preisverleihung unter dem Vorsitz von Parlamentspräsident Jerzy Buzek findet am 24. November in Straßburg statt. Der Gewinner des Lux-Filmpreises wird wie in den vorangegangenen Jahren vom Europäischen Parlament finanziell gefördert. Dazu zählen die Untertitelung in alle 23 Amtssprachen der EU und die Überarbeitung der Originalversion des Films in eine Fassung für hör- und sehbehinderte Menschen. Zudem wird für jedes Mitgliedsland der EU eine 35mm-Kopie erstellt beziehungsweise die Verbreitung auf DVD gefördert.
Der Lux-Filmpreis wurde 2007 eingeführt und soll als "greifbares" Symbol das Bekenntnis des Europäischen Parlaments zur europäischen Filmindustrie und ihrer Kreativität widerspiegeln.