In dieser Woche hat Philip Gröning („Die große Stille“) die Dreharbeiten zu seinem Film „Die Frau des Polizisten“ abgeschlossen, den 3L im Herbst 2011 in die Kinos bringen will. Gröning erzählt von einem Paar, das in einer nordrhein-westfälischen Kleinstadt ihr gemeinsames Kind aufzieht.
Das Entstehen der kindlichen Wahrnehmung, des Vertrauens, der Eigenständigkeit des Kindes bilden das Zentrum des Films, von dem aus die Verstrickungen, Konflikte und Verhärtungen zwischen den Erwachsenen sichtbar werden. Ein Film über die Tugend der Liebe, die Tugend der Freude – und den Schmerz.
Das in geradezu klaustrophobischer Enge inszenierte Familienbild wurde von Mai bis Ende Juli im nahe der niederländischen Grenze gelegenen Stadtlohn im Münsterland und dessen Umgebung gedreht. Um sich ganz auf die Arbeit mit den Schauspielern konzentrieren zu können, insbesondere auf die Darstellerinnen der kleinen Clara (4), die Gröning mit eineiigen Zwillingsschwestern besetzt hat, verzichtete der Regisseur erneut gänzlich auf ein Drehbuch.
Die Hauptrollen in „Die Frau des Polizisten“ übernahmen Alexandra Finder („Tatort“, „Brinkmanns Zorn“) und David Zimmerschied („Masserberg“). Die Filmstiftung NRW, der DFFF, Bavaria Film, Bavaria Pictures, BR, ZDF/Arte, 3 L Filmproduktion und The Match Factory unterstützen das Projekt. 3 L fungiert dabei nicht nur als Koproduzent, sondern auch als Filmverleih. Die Presse liegt bei Limelight-PR.