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Kinoabrechnung auf Chinesisch

Nach Meldungen des "Wall Street Journal" hat PricewaterhouseCoopers im Auftrag des US-Studioverbandes MPAA ermittelt, dass die Kinoeinspielergebnisse der sechs Hollywoodstudios in China nicht vollständig abgerechnet worden sind.

Mit US-Blockbustern wie „Fast & Furious 8“ sind im letzten Jahr 1,87 Milliarden Dollar in den chinesischen Kinos eingespielt worden, wovon 25 Prozent nach Hollywood fließen sollten, was einer Summe von 470 Millionen Dollar entspricht.

Dem Bericht von PWC zufolge wurden die Ticketverkäufe 2016 um neun Prozent niedriger angegeben und den Hollywoodstudios dementsprechend 40 Millionen Dollar weniger gezahlt.

Die Untersuchungen im Auftrag der MPPA haben ergeben, dass nicht alle Filmvorführungen bei der Abrechnung berücksichtigt und weniger Besucher deklariert sowie Kinokarten zum Teil als Concession-Einnahmen verbucht worden sind. Für den Bericht hat PWC die Kinoauswertung der 29 größten Hollywoodfilme in China unter die Lupe genommen, die dort von 27 Kinoketten in 125 Sälen gezeigt worden sind. (B.H.)

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