Filmecho
Bundesförderung

Stoffentwicklungsförderung in der Großregion

Um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Filmsektor zu festigen und weiter auszubauen, haben die deutsche FFA, das französische CNC, der Film Fund Luxemburg, Saarland Medien, die Region Grand Est und Ostbelgien beschlossen, die Stoffentwicklung für Filmprojekte mit einem zu erwartenden hohen qualitativen Standard und dem Potential einer hohen Zuschauerresonanz in Deutschland, Luxemburg, Belgien und Frankreich zu fördern.

Nach der erstmaligen Umsetzung der Stoffentwicklungsförderung im Jahr 2016, bei dem die Projekte „Denis Reichle, emprises de guerre“ (La Huit Production), „Thionville“ (Méroé Films) und „Le Collectionneur“ (Sancho & Co) gefördert werden konnten, stellen die beteiligten Partner für das Jahr 2017 erneut einen gemeinsamen, grenzübergreifenden Stoffentwicklungsfonds über 60.000 Euro zur Verfügung.

Als allgemeine Fördervoraussetzungen gelten u.a., dass New-Media-Projekte, Lang- und mittellange Filmprojekte (Dokumentar‑, Animations-, Spielfilmprojekte oder TV-Spielfilmformate) in deutscher, französischer oder luxemburgischer Sprache als förderwürdig gelten, die eine hohe Qualität versprechen lassen und auf eine kommerzielle Verwertung ausgerichtet sind. Das Projekt muss auf eine Mindestlänge von 45 Minuten ausgelegt sein, die Mittel der FFA können ausschließlich für Kinofilme mit einer Mindestlänge von 79 Minuten bzw. 59 Minuten bei Kinderfilmen bereitgestellt werden.

Einreichfrist für die Antragsstellung ist der 6. November. Weitere Infos auch über conrad@saarland-medien.de.

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