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Independent Verleiher

AG Verleih bei der Berlinale gut aufgestellt

Torsten Frehse. (Foto: Neue Visionen)

Mit fast 30 Filmen ihrer Mitgliedsunternehmen sieht sich die AG Verleih, der Verband der unabhängigen Filmverleiher in Deutschland, für die Berlinale gut aufgestellt. Allein im Wettbewerb finden sich sieben Filme, die dieses Jahr von Mitgliedern der AG Verleih bundesweit in die Kinos gebracht werden.

Neben dem Eröffnungsfilm „Django“ (Weltkino) können Piffl Medien mit gleich drei Wettbewerbsbeiträgen („Beuys“, „Helle Nächte“ und „Una mujer fantastica“) sowie Pandora („Die andere Seite der Hoffnung“ von Aki Kaurismäki), Rapid Eye Movies („Mr. Long“ von Sabu) und Real Fiction („Ana, mon amour“ von Bären-Gewinner Călin Peter Netzer) mit je einem Film auftrumpfen. Dazu kommen weitere Beiträge in der Sektion Berlinale Special („Der junge Karl Marx“ von Neue Visionen und „Werner Nekes – Das Leben zwischen den Bildern“ von mindjazz pictures) sowie in den Sektionen Generation, dem Internationalen Forum des jungen Film, dem Kulinarischen Kino, NATIVe, dem Panorama und Perspektiven Deutsches Kino.  

„Das unabhängige Kino hat seine Heimat bei den unabhängigen Verleihern, das zeigt sich in diesem Berlinale-Jahr sehr deutlich“, so der AG-Verleih-Vorstand Torsten Frehse. „Unsere Mitglieder stehen für Qualität und eine einzigartige Vielfalt des Filmangebots in Deutschland. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, dann wird diese Art von Kino auch erfolgreich und vor allem wirtschaftlich sein“, so Frehse weiter. In der AG Verleih sind derzeit 38 unabhängige aktive Filmverleiher organisiert.

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