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Insolvenzverfahren für Cinemedia eröffnet

Das Amtsgericht Berlin Charlottenburg hat heute beschlossen, das Insolvenzverfahren der Cinemedia AG eröffnen. Dem war ein entsprechender Antrag des Unternehmensvorstandes auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung – um die Sanierung des Unternehmens in Eigenregie durchführen zu können – aufgrund drohender Zahlungsunfähigkeit vorausgegangen. Als Sachwalter wurde Dr. Schulte-Kaubrügger bestellt.
 
  

Die Tochtergesellschaften Berliner Synchron, Edition M und Akademie der Medien sind hiervon nicht betroffen und werden ihren operativen Geschäftsbetrieb uneingeschränkt fortführen. Auch das operative Geschäft der Cinemedia Audiovision wird weitergeführt.
 


Die Cinemedia AG, eine mittelständische Beteiligungsgesellschaft mit dem aktuellen Schwerpunkt Postproduktion für Film und Fernsehen, hat als Ergebnis eines Investorensuchprozesses eine, unter verschiedenen Bedingungen stehende, Absichtserklärung mit der S&L Medien Gruppe aus München abgeschlossen. S&L hat Interesse, die Tochtergesellschaft Berliner Synchron sowie den Geschäftsbereich Cinemedia Audiovision zu einem mittleren fünfstelligen Kaufpreis zu übernehmen. Derzeit befindet sich der potenzielle Investor noch in der Prüfung eines möglichen Kaufs.

Nach erfolgter Transaktion soll eine Rekapitalisierung der Berliner Synchron erfolgen. Zudem wird Wolfram Lüdecke als unterstützende Restrukturierungsmaßnahme auf einen Darlehensanspruch verzichten.

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