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Deutscher Film

WDR präsentiert deutsche Filme mit „ungewohntem“ Ton

Am 19. Februar und 5. März zeigt das WDR Fernsehen die Essays von Dominik Graf und Co-Autor Johannes F. Sievert zum deutschen Film der sechziger und siebziger Jahre. Beide Filme feierten auf der Berlinale 2016 und 2017 ihre Premiere und fanden viel Beachtung. Sie bilden den Auftakt zu einer besonderen Reihe von künstlerisch anspruchsvollen Filmen renommierter deutscher Regisseure.  

In "Verfluchte Liebe deutscher Film" (WDR Fernsehen, 19. Februar, 23.15 Uhr) werfen Graf und Sievert im Gespräch mit Historikern und Protagonisten einen kenntnisreichen Blick in die deutsche Filmgeschichte und auf einige der schönsten, aber auch unbekanntesten Filme hierzulande. Sie beleuchten einen vergessenen Teil unserer Filmkultur – Filme, die neben dem offiziellen, seriösen, exportfähigen Output einen ungewohnten Ton anschlagen und einen ganz eigenen Blick auf unser Land, in unsere Seele und unser Unbewusstes werfen.

In "Offene Wunde deutscher Film" (WDR Fernsehen, 5. März,  23.15 Uhr) setzen Graf und Sievert ihre Suche in den Abgründen, aber auch im Zentrum der deutschen Film- und Fernsehproduktion fort und werfen dabei berechtigte Fragen auf: Warum gibt das öffentlich-rechtliche Fernsehen nicht mehr so hellsichtige Science-Fiction-Filme wie „Smog“ (1973) in Auftrag? Und warum entwickelt das Kino keinen Wagemut im Genre?

In der WDR-Reihe sind anschließend die Filme „Brandstifter“ von Klaus Lemke, „Mädchen mit Gewalt" von Roger Fritz, "Aufforderung zum Tanz" und „Gambit“ von Peter F. Bringmann sowie das Original "Vier gegen die Bank" von Wolfgang Petersen zu sehen.  

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